Odessa on my (re)mind

Keine Sorge, das wird kein englischer Artikel. Dafür ein längerer und ein wachsender. Gelegentliches Neuladen könnte sich lohnen…

Odessa ist meine Herzensheimat – zeitlich betrachtet länger als meine Wahlheimat Berlin. Für mich sind beide Städte nahezu untrennbar miteinander verbunden.

Es gibt einen Unterschied (Odessiten sprechen hier von „zwei Unterschieden“ 😉 ): Das Odessa, in das ich bis zum heutigen Tage bis über beide Ohren verliebt bin, gibt es nicht mehr. Viele Gebäude sind noch dieselben, die typische Mentalität der Stadtbürger ist noch lebendig. Aber vieles, was „mein“ Odessa charakterisierte, ist unwiederbringlich verloren. Verschwunden mit Menschen, die ihr Glück in der Fremde gesucht und hoffentlich gefunden haben. Heimgegangen im Ewigkeits-Gepäck von Originalen, die eine Epoche unbeirrt durchgestanden haben.

Der Anlass, dass ich in den kommenden Wochen einige dieser Figuren per Blog wieder auferstehen lassen möchte, ist eine Lesung, die ich heute Abend im Programm des Deutschlandfunks gehört habe.
Wenn Du bereit bist, Erzählungen über eine untergegangene Welt in einer fortlebenden Stadt zu lesen und zu hören, besuch diese Seite einfach wieder. Oder schick mir eine Mail, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.