Ohne Kimme über(s) Korn

WildesGetreideLass ja meine Kinder zufrieden! – Jeder Mutter kommt das schnell wie eine Pistolenkugel über die Lippen. Samentragende Pflanzen drücken ihre Fürsorge etwas anders aus. Wir tun gut daran, diese Warnung zu beachten. – Aber wirklich immer?
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Bruder Schlaf, Teil 2

blogbild-bruder_sonne20141220Ob Höhlenmenschen oder Hüttenbewohner – unsere Vorfahren bekamen ihren Schlaf-und-Wach-Rhythmus von der Natur diktiert. Besser gesagt von der Sonne. Franziskus von Assisi nannte unseren Stern «Frate Sole». Bruder Sonne bietet seine Dienste nach wie vor an. Aber er hat Konkurrenz bekommen.
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Ferment № 4: Ein echter König badet kalt

Thorsten Steinhoffs erster GurkenansatzGurken sind Könige. Jedenfalls auf meinem Speiseplan. Seit je her mag ich sie schrecklich gerne, die grünen pickeligen Dinger. Dass sie noch viel besser schmecken können als Essig-Cornichons, bekam ich erst im zarten Alter von 45 mit.
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Teatime oder Abendbrot?

Pai Mu Tan – Halbfermentierter Tee„Du weißt ja, wir essen Brot.“ – Mit diesen Worten wurde ich von Freunden zum Abendessen eingeladen. Ich habe Getreide vor fast drei Jahren von meinem Speiseplan gestrichen. Lest heute, warum ich trotzdem mit viel Freude an diesem familiären Abendmahl teilnahm.
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Ferment № 2: Atlantis West wird nicht sinken

a02.20140425.vinetaIch gab meinem zweiten Ferment-Ansatz den Namen „Vineta“. Im Norden Deutschlands weiß man mit diesem Namen etwas anzufangen. Für weiter südlich Lebende: Das Schicksal Vinetas ähnelt dem von Atlantis. Cineasten wissen: Atlantis West wird nicht sinken. (Erik der Wikinger, 1989, Ausschnitt unten im Artikel). Meinem Ansatz № 2 wurde ein unvollständiger Luftabschluss zum Verhängnis.
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Ferment № 1: Du siehst ja blendend aus

Fermentansatz № 1: ZucchiniMit dem Ansatz „Прелесть“ (Prélestj) fing alles an. Im russischen Codenamen schwingt sie schon mit, meine primale Art, orthodoxe Regeln zwar zu erwägen, aber bei nächster Gelegenheit auf die Probe zu stellen.
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Hurra, es blubbert im Schrank 0.o.0O°o

Schrank mit zehn FermentgläsernEnde 2013 bot mein Leib- und Magen-Lokal, die Sauvage-Paleothek in Neukölln, erste Workshops zum Thema Fermentation an. Der hausgemachte milchfreie Mandel-Käse hatte es mir schon lange angetan. Erste eigene Erfahrungen mit gezieltem Einsatz von winzigen Organismen durfte ich schon Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts sammeln.
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Tag 10: Backt sie. Und zerhackt sie (nicht sofort).

Klingenspitze eines großen KüchenmessersÜber Jahre hatte mein Bruder, der mich mit Mark Sissons Buch „21 Day Total Body Transformation“ bekannt machte, ein Vermittlungsproblem. Er war strenger Vegetarier, ein guter Teil unserer näheren Verwandtschaft dagegen war und ist im Metzgerberuf tätig. Jetzt versteht nur einer unserer Onkel die Welt seiner Neffen nicht mehr. Er ist Konditor.

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