Was hatten der Heilige Franziskus und der Urzeitmensch Grok gemeinsam? Wahrscheinlich eine ganze Menge. Unter anderem gingen beide barfuß.
Gesellschaftsspiele àla „Mensch ärger dich nicht“ oder Brett-Disziplinen wie Schach haben sich in unserer Familie nie allzu großer und anhaltender Beliebtheit erfreut. Aber mein Wochenend-Spiel fand regelmäßig am Samstagabend und noch einmal am Sonntagmorgen statt.
Jeder Feinschmecker, der darunter leidet, kein Vegetarier zu sein, beruft sich auf den „Metzger seines Vertrauens“. Wer fragt nach der Vertrauenswürdigkeit von Köchen?
„Ach, Sie stehen jetzt schon den ganzen Vormittag. Jetzt setzen Sie sich doch mal!“ Diesen Zuruf hätte ich fast gar nicht wahrgenommen. Er kam aus der Höhe meines Zwerchfells, war aber kein Ausdruck des berühmten Bauchgefühls.
Ich erinnere mich an eine meiner Mai-Feiern, als ich alleine für 16 Personen ein dreigängiges Festmahl kochte. Zwei der Geladenen sagten kurz vorher ab. Im nachhinein war ich nicht unglücklich darüber.
Du gehst jetzt in’s Bett! Wie sich dieser drängend auffordernden Ruf anhört, hat man als Erwachsener beinahe schon vergessen. Aber nur beinahe.
Was für ein Abschied! Über Jahre war sie stets zugegen, wenn ich an den Wochenende einmal alle Fünfe gerade sein ließ. Sie machte es sich bequem, beherrschte die Frühstückstafel, obwohl sie doch klein und dezent wirkte.
Aber dieses Gefühl – leicht bitter anfangs, dann die Sinne umschmeichelnd, …
Heute ist Tag 21. Eine massive Umstellung, die ich bis vor drei Wochen noch für eine ebenso komplett verrückte wie unrealistische Idee hielt, ist damit abgeschlossen. Bin ich am Ziel angekommen?