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Zu Ihrer Orientierung: Übersicht > Blog > Beitrag vom 1. Februar 2012 23:02 Uhr

Tag 09: Für ‘n Appel und ‘n Ei

Omelette nach Schwindegger ArtNa, welches der beiden im Titel genannte Lebensmittel wird von Anhängern der primalen Ernährung wohl besonders geschätzt?
Ich höre förmlich das lautstarke Echo: „Natürlich der bekanntermaßen gesunde und arztabwehrende Apfel!“ – Aber weit gefehlt.

Unbestritten ist, dass dieses heimische Obst viele wertvolle Inhaltsstoffe zu bieten hat. Gegen einen Apfel pro Tag wird auch Mark Sisson nichts einwenden, heißt seine Website doch sicher nicht ohne Grund Mark’s Daily Apple (www.marksdailyapple.com).

Neben Vitaminen, Antioxidantien und Wohlgeschmack bringt Obstgenuss allerdings auch Zucker in den Körper. Und obwohl Fructose vom Körper anders verarbeitet wird als Glucose (also Traubenzucker) – die Leber schlägt auch dieses Schnäppchen nicht aus, wenn Kohlenhydrate knapp sind. Und genau das sollen alle Zuckerstoffe in der primalen Ernährung sein: knapp.

Sisson gibt in seinem Buch „21 Day Total body transformation“ bis zu einem gewissen Punkt Entwarnung: Vitaminreiches Obst ist sehr wichtig und dementsprechend wertvoll. Aber die wertvollen Vitamine finden sich in frischen Früchten, die zwischen Ernte und Verzehr weder viel Zeit noch etliche Transport-Kilometer überbrücken mussten. Saison-Obst aus der Umgebung ist erste Wahl, nicht die Beeren von der südlichen Erdhalbkugel oder die extra süßen Orangen aus Jaffa oder Kreta. Auf Apfelsinen zu verzichten fällt mir übrigens besonders schwer. Aber alles hat eben seinen Preis.

Und den haben auch gute Eier. Glücklich, wer einen Bio-Bauernhof in seiner Nähe weiß. Aber auch als Städter muss man nicht verzweifeln. Gestern entdeckte ich, dass im Herrmannsdorfer-Laden gekaufte Eier wirklich noch einmal ganz anders schmecken als die gewohnten sehr guten Eier aus Freilandhaltung. Und wie bei erntefrischen Äpfeln handelt es sich letzten Endes um Cent-Beträge. Nun ja, wobei in der primalen Küche ein Apfel pro Tag genug ist, aber für ein Omelette braucht man schon ein paar Hühner-Eier, bei denen die „size matters“. Und Hühner sind ziemlich kleine Vögel. Mh, kennt jemand einen Enten-Bauern in München?

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