These boots are made for walkin’ – sang einst fauchend Nancy Sinatra. Ich habe derzeit keine Stiefel. Und jetzt eigentlich auch keine Schuhe mehr.
denn nur wer übt, wird Meister. Jenseits aller Wettkampfgedanken machte ich am Mittwoch eine unerwartete primale Erfahrung.
Wenn ich auf Reisen gehe, schränke ich mich oft ein. Eigentlich fliege ich nämlich sehr gerne! Die primale Lebensweise hat mir einen wunderbaren und alltagstauglichen Ersatz beschert.
Zweimal im Jahr unterziehe ich mich einer rabiaten Selbstbehandlung. Heute war es wieder so weit. Bin ich jetzt primaler als vorher?
Manchmal bekomme ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich in Mark Sissons Blog schaue. Dabei ist das nicht in seinem Sinne. Was aber tun, wenn mir ein motivierend gemeinter Artikel wie reinste Science Fiction vorkommt?
„Er soll nicht so aussehen, als ob er im Zelt herum liefe…“ – diesen Ausspruch hörte ich heute Morgen. Und ich wusste: Man wird mir im Wortsinn an die Wäsche gehen.
„Hoffentlich bekommst du nie Kinder”, seufzte vor Jahren eine Studienfreundin, als ich meine Augen nicht von zwei kleinen Jungen abwenden konnte, die auf einem Stahlträger über einer vier Meter tiefen Baugrube balancierten.
Heute Morgen, nachdem ich ausgedehnte PEMs absolviert hatte, stellte mir mein Organismus einen offenen Protestbrief zu. Hier die Übersetzung…
Seit Tagen freute ich mich auf eine große PEM-Übung unter freiem Himmel. Ein Atemwegsinfekt kombiniert mit wechselhaftem Morgenwetter vereitelte sie. Die beengenden vier Wände verließ ich trotzdem.
Was? Schätze findet man nicht in Höhlen, sondern nur auf Inseln? Dann ist das Sauvage eben eine Insel in Berlin. Schätze birgt es jedenfalls einige.
Nach einem langen Unterrichtstag freute ich mich auf das primale Berliner Bio-Restaurant Sauvage. Vor dem sensationellen Abendessen stand eine primal sportliche Herausforderung.
Mich graust es, eine solche Headline zu setzen, aber es geht nicht anders. Der heutige Beitrag steht im Zeichen eines gerade absolvierten Workout Of the Week.
Ich habe keinen Hund. Manchmal scheint mit das ein Fehler zu sein. Sind bewegungsfreudige Haustiere dem primal lifestyle förderlich?
Primal Lifestyle-Maskottchen Grok lebte mutmaßlich sehr erdverbunden. Ihm nacheifern heißt regelmäßig Bodenkontakt suchen.
Ich musste ihnen weh tun, den armen Leuten. Zwei Unterrichtstage lang konfrontierte ich angehende Online-Journalistinnen und PR-Menschen mit einer für sie fremden Welt. Hätte ich sie besser zu PEM-Übungen à la Mark Sisson animieren sollen?
Von Haus aus bin ich Nachrichtenjunkie und passionierter Kinogänger mit Vorliebe für schrägen Horror. Neuerdings sieht meine Abendgestaltung beunruhigend anders aus als früher.
Vor Sonntagsspaziergängen an der Isar und im Englischen Garten wird gewarnt. Selbst bei Graupelschauern kann es passieren, dass man von technisch suboptimal ausgestatteten Radfahrern überrollt wird.
Heute ist das Rheinland ein Tollhaus und Köln die geschlossene Abteilung. Vor 26 Jahren verließ meine Familie NRW. Vor dem Münchener Karnevals-Abklatsch namens Fasching bin ich gestern in die Provinz geflohen.
Ich hasse nichts mehr als Undankbarkeit. Und am meisten schmerzt es mich, wenn ich selbst undankbar erscheine. Eine Verteidigungsrede mit integrierter Entschuldigung…
Vor nicht allzu langer Zeit, wenige Wochen vor der Umstellung auf primale Lebensweise, machte mir jemand indirekt einen Vorwurf: Ich stähle mich. Für was das hätte gut sein sollen, verstehe ich bis heute nicht.
„Ach, Sie stehen jetzt schon den ganzen Vormittag. Jetzt setzen Sie sich doch mal!“ Diesen Zuruf hätte ich fast gar nicht wahrgenommen. Er kam aus der Höhe meines Zwerchfells, war aber kein Ausdruck des berühmten Bauchgefühls.