Im jiddischen Original heißt das
גם זו לטובֿה
– und der das sagt, ist Tewje der Milchmann. Von dieser literarischen Figur kann man als primal Lebender etwas lernen.
Am Donnerstag feier ich ein säkulares Fest. Falls ich es nicht notgedrungen verschlafe, denn…
Clint Eastwoods Film The Bridges of Madison County definierte Romantik 1995 neu. Meine Filmkamera habe ich gerade verliehen und eine Romanze gibt es derzeit nicht. Ich muss mich also anderweitig bei Laune halten.
Auch für primal Lebende gilt: alle wollen nur ihr Bestes – das Geld. Wie beim Essen gewinnt man hier durch Verzicht.
Eigentlich wollte ich heute über die Freuden des Treppensteigens schreiben. Statt dessen geht es um die ganz großen Themen: Gut und Böse.
Ein Kenner, so sagt man, genießt und schweigt. Es gibt noch andere Gründe, um die Kunst des Verstummens zu üben.
Strahlende Sonne im Rücken, perfekt ausgeschlafen und bester Laune – so führt man die primal essential movements optimal aus. Zur Zeit braucht es dagegen noch ein gutes Maß Disziplin.
Ich wurde gestern von drei älteren Kursteilnehmern übereinstimmend auf 50+ geschätzt. Höchste Zeit also, nach der Seniorentauglichkeit primaler Lebensweise zu fragen.
Die katholische Fastenzeit endet traditionell mit dem 12-Uhr-Läuten des Karsamstags. Mein Karsamstag-Morgen war von einer zutiefst unruhigen Umgebung geprägt. Warum ich das gar nicht so schlecht finde, steht heute im primalen Blog.
Für manche verbindet sich der heutige Donnerstag mit dem intensiven Grün von traditionellem Spinat-Essen. Ist kreative Umdeutung primaler als überliefertes Ritual?
Auch die Zeitumstellung vermag es nicht mehr zu verhindern: Wer früh aufsteht, kann der Sonne beim Aufgehen zusehen. Ein willkommen primaler Start in den Tag!
Ich liebe es, wenn mein Improvisationstalent herausgefordert wird. Von der Linken Medienakademie erwartete ich eine ganze Serie von Herausforderungen.
Manche Grenzen sind zum Überschreiten da. Schlecht sichtbare Grenzlinien entgehen dem primalen Blick oft genug. Und das ist gut so.
Das wusste schon G.E. Lessing. Primale Lebenskunst ist nicht an Brot gekoppelt. Aber was verdienen die Protagonisten der Paleo-Szene eigentlich mit ihren Thesen?
so etwas wie Gymnastik für den Verstand. Der das sagt, muss es wissen. Andrej Domanskij ist ein bekannter Fernsehmoderator aus meiner Herzensheimat Odessa und gilt als einer der klügsten Köpfe der traditionsreichen russischen Wissens-Quizshow »Chto? Gde? Kogda?«.
Am gestrigen Dienstag schlugen die Herzen vieler US-amerikanischer Paleo-Fans schneller. Vlogger und »UW Paleo Summit« – Veranstalter Sean Croxton ließ in bester journalistischer Manier einen Gegner der Steinzeit-Ernährung ausführlich zu Wort kommen.
In diesem Keller gärt es – und zwar regelmäßig. Freitags kann man hier einem passionierten Braumeister beim Ausüben seiner Kunst zusehen. Ein paar primale Impressionen aus dem Münchener Richelbräu.
Ich weiß, es wird nicht so bald Frühling. In diesem Jahr warte ich so sehr auf das Winterende wie nie zuvor. Und dafür gibt es gleich mehrere gute Gründe.
Beinahe hätte es geklappt. Für den diesjährigen Aschermittwoch und somit den Beginn der westkirchlichen Fastenzeit hatte ich mir die geballte Ladung aus PEM-Übungen, nüchterner Wanderung und kompletter Medien-Abstinenz auf den Tagesplan gesetzt. Eines davon funktionierte nicht.
„Das ist nur eine Phase“ – zu meinem Erstaunen höre ich diese Aussage nur selten und vernahm sie noch nie in dieser Deutlichkeit. Aber weil das Dasein nun einmal kurvenreich verläuft, ist die Frage legitim, ob auch die primale Lebensweise nur eine Episode sein wird.
…Und zwar heute zum zweiten Mal in dieser Woche.
Sie – das sind meine russisch-orthodoxen und graeco-katholischen Freunde. Am 27. Februar beginnt der Velíkij Post (Великий Пост), das große Fasten der Ostkirche.