„Hoffentlich bekommst du nie Kinder”, seufzte vor Jahren eine Studienfreundin, als ich meine Augen nicht von zwei kleinen Jungen abwenden konnte, die auf einem Stahlträger über einer vier Meter tiefen Baugrube balancierten.
Vor nicht allzu langer Zeit, wenige Wochen vor der Umstellung auf primale Lebensweise, machte mir jemand indirekt einen Vorwurf: Ich stähle mich. Für was das hätte gut sein sollen, verstehe ich bis heute nicht.
Primal leben lernen ist nichts für ideale Menschen. Ohne Disziplin ist der Umstieg zwar nicht zu schaffen, aber es braucht auch ab und zu kleinere Rückschläge.
Ich erinnere mich an eine meiner Mai-Feiern, als ich alleine für 16 Personen ein dreigängiges Festmahl kochte. Zwei der Geladenen sagten kurz vorher ab. Im nachhinein war ich nicht unglücklich darüber.